schmuggler, che guevara und hippies

3 12 2009

lang lang ists her seit dem letzten eintrag und ich bin inzwischen in mendoza…

aber alles der reihe nach..vor zwei wochen war mein geburtstag(vielen lieben dank fuer die lieben mail, ich hab aufgrund des fehlemnnden internets leider bis jetzt noch keine beantwortet) und ich habe das erste mal meinen geburtstag in einer affenhitze an einem see verbracht. ich bin morgens gemeinsam mit einer freundin zum lago ypacari gefahren. dort haben wir dann in schatten einer baeume einen wunderschoenen tag verbracht. wegen der hitze fr WIR an verschieden haeusern nach wasser. fast alle dieser hauser beziehen ihr wasser aus eigenen tiefbrunnen. eins dieser haeuser hatte offenar vekeimtes wasser, auf jeden fall lag ich den dnnerstag komplett mit bauchkraempfen im bett.

freitag war ich dank einer ueberdosis paracetamol (das mittel gegen ALLES hier) wieder fit. und so fuhren mein gastbruder und ich morgens los um ordentlich einzukaufen, denn am abend sollte meine geburtstagsparty starten.die feier an sich war sehr schoen, alle nachbarn waren da und ein paar alte freunde aus luque und wir feierten bis in die morgenstunden:)

nun ja die letzten tage in paraguay verbrachte ich damit in luque rumzufahren und mich von allen zuverabschieden

am mittwoch morgen fuhr ich mit dem bus in richtung cordoba (argentinien) los. der bus war noch nicht mal losgefahren, da wurde ich schon zum terere eingeladen und mit der aktuellen tageszeitung versorgt (das sind so die voerteile des alleinreisens:)) meine reisebegleiter arbeiteten, wie sich im laufe der fahrt herausstllte beide in formaosa (einer stadt in arg. ca 150km von der granze entfernt)als—ja als was arbeitet ein paraguayer in argentinien….als einkaeufer und transporteur von sachen aller art, kurz als schmuggler.denn das einzige, so erzaehlt mir der eine mit leuchtenden augen,  was an diesem geschaeft legal ueber die grenze gelangt sind meine zwei begleiter. die waren gelangen ueber anderenm wege nach paraguay.

naja nun weis man das schmuggler in paraguay kein seltener beruf ist  und so bekamen wir kurz vor der grenze jeder eine nagelneue thermoskanne „geschenkt“. als die zollbeamten dann den bus durchsuchten, fanden sie ca 30 nett laechelnde fahrgaeste vor, jeweils mit einer leuchtend roten thermo…was will man da machen? kurz nach der grenze wurden die thermos dann wieder zurueck an seinen besitzer gegeben.soviel zum thema steuerhinterzihung auf paraguayische art.

nun zu cordoba und zu meinem ersten wirklichen hostelerfahrungen.ich teilte mir das zimmer mit zwei jungs, einem tiroler tennislehrer und einem australier, jon, der  als pressesprecher fuer die gruenen in australien arbeitet. das komplette hostel ist wie eine grosse wg, es wird fast ausschliesslich spanisch geredet und abends ist immer high life, man ist zusammen, trinkt zusammen:)und feiert zusammen.

cordoba an sich ist eine recht europaeisch anmutende stadt, allerdings suche ich immer noch nach dem grund warum cordoba als kulturhauptstadt gekroent wurde.

die letzten tage in cordaoba brachten mich ungewollt auf die spuren che guevaras (der einige zeit in der naehe cordobas gelebt hat) sonntag abend schauten wir gemeinsam dem film „das tagebuch des jungen che“ ich kenne den film zwar schon aber finde ihn immer wieder aufs neue sehr schoen. am montag wollte ich dann eigentlich nach mendoza aufbrechen, traf beim fruehstueck aber auf eine franzoesin, die mich fragt ob wir nich gemeinsam nach alta gracia fahren wollten und uns das haus che’s, welches inzweischen ein museum ist, angucken wollen.da ich hier ja komplett frei mit meiner zeit bin sagte ich zu.als wir dort ankamen stellten wir fets dass das museum erst in zwei stunden oeffnen wueder. so schlenderten wir etwas durch das doerfchen und fanden ein kleines cafe und da wir die einzigen waren kamen wir schnell ins gespraech mit dem besitzer. ein wie wir spaeter feststellten recht bekannter dichter der zehn jahre in cuba gelebt hat und nun seine mutter in alta gracia versirgt. und  er war ein guter freund de reisebegleiters che’s. alle die den film gesehen haben wissen wer das ist;) das museum war wider erwarten sehr ineressant und ich bin froh meinen cordoba aufenthalt ein bisschen verlaengert zuhaben.

am naechsten ag fuhr ich dann jedoch immer noch nicht nach mendoza sondern fuehr ebenfalls gemeinsam mit der franzoesin nach san marco, einer art oeko-hippie komune. auf dem weg dorthin trafen wir einen mann der uns die adresse seines freundes in sn marco gab und so verbrachten wir eine nacht in einem sehr freaken haus mit einer menge leute(alles jungs oder maenner, dementspreched sah das auch aus:))die teilweise schon seit zehn jahren am herumreisen sind und sich das geld mit dem verkauf von schmuck verdienen andere die in san marco kleine felder bestellen und honig produzieren..alles in allem ein sehr interesantes dorf.