on the road again
leute vom hostel und ich ebenfalls beim sonnenuntergang
- valle elqui tour
- ritoque playa
marianne und ich mit weinmelone- melone gefuellt mit wein und milonenfleisch:)
sonnenuntergang ritoque
das haupthaus des hostels in ritoque
so nun kommt endlich ein laengst ueberfaelliger und schon vor eineinhalb wochen in mein buch geschriebener bericht.
ich bin nun nach 6 schoenen wochen im hostel airesbuenos wieder am rumreisen. meine erste station war valparaiso, eine durch und durch verrueckte stadt, voll mit kuenstlerischen graffitti kleine gassen die die huegel der stadt hochgehen und unzaehligen treppchen, alle bunt bemalt. da vaparaiso eine hafenstadt ist hat man einfach die farbreste der alten fischerboote genommen und damit die haeuser angemalt, ausserdem ist valpo wie es von den chilenen genannt wird, eine erdbebenstadt(was man ja jetzt traurigerweise aqufs neue festestellen musst) und so sind die meisten haeuser aus eunfachen wellblech errichtet. einziges manko an dieser stadt war mein hostel, ein sammelpunkt fuer partywuetige amerikaner aber zum glueck mit nettem personal. hier lernte ich marianne, eine der wenigen nichtamerkanischen gaeste kennen. marianne kommt aus italien und lebt jetzt in spanien. mit ihr verbrachte ich die meiste zeit in valpo. nach fuenf tagen in dieser hektischen stadt sehnten wir uns allerdings n ach etwas ruhe. durch zufall fanden wir ein plakat eines hostels in ritoque, eine stunde von valpo entfernt, wo draufstadt, entspanntes hostel ausserhalb der stadt an einem riesigen strand- na wenn sich das mal nicht perfekt anhoert. als wir ankamen stelllten wir fest man hatte kein bisschen uebertrieben, der strand erschien endlos und das hostel, bestehend aus drei kleinen huettschen, die jeweils zu sechst bewohnt wurden, alle mit meerblick war extrem entspannt.
die tage in ritoque brachten so einiges neues fuer mich. zum einen wagte ich mich doch allen ernstes auf ein surfbrett, zum anderen erlernte ich die kunst des rugbys, ball in die hand und losrennen. ein sport den sogar ich beherrsche. nun aber zu meiner surfstunde, wir, meine zweimitstreiter und ich zogen also frohgemutes zur surfschule los um uns bretter zu holen und unsern surflehrer abzuholen, ja und hier fing das ganze drama schon an, da mein arm, so sehr ich mich auch bemuehte partout nicht um das board greifen konnte, also machten wir uns aufen weg tylor und di sportlich mit ihrem brett untern arm und ich gefolgt von meinem surflehrer der mit mein brett hinterherschleppte. nach einigerzeit fussmarsch, in der ich im stillen dankbar war das ich das brett nicht selber tragen brauchten erreichten wir den punkt wo wir unser glueck im wasser bzw eigentlich aufem wasser probieren sollten. man zeigte uns kurz wie man z¡aufsteht, jaja an land ist das ganz eifach und teilte und dann noch mit das die wellen heut recht gross waeren und es warscheinlich etwas schwiereiger waere aufzustehen. naja etwas schwieriger war da noch gelinde ausgedrueckt, denn bei jedem versuch auszustehen trenne sich mein board von mir und ich hatte alle muehe es wieder zumir heranzuziehen. aber trotz allem- es hat sehr viel spass gemacht!!:)
nach acht tagen entspannun in ritoque bin ich mittwoch weiter in den norden nach la serena. die stadt an sich ist nicht unbedingt meine traumstadt, aber das angrenzende tal, das valle elqui ist atemberaubend schoen. am zweiten tag fuhr ich gemeinsam mit meiner zimmernachbarin nachts zu einer der vielen sternwarten um uns den unglaublichen sternhimmel durch ein riesen teleskop anzugucken. am dritten tag fuhren wir zuviert mit einem leihwagen abermal in valle diesmal aber am tag. dank des mikroklimas waechst im valle so ziemlig alles. von avokado ueber wassermelonen bis zu papayas, aber vor allem waechst hier die piscoweintraube aus der, der beruemte chilenische pisco, eine art likoer hergestellt wird. recht und links rakten steil die kahlen anden in die hoehe. dank unserem mitfahrer karim der hangspieler ist und sein sieben kilo schweren hang immer mit schleppt(ein hang , von dem ich erstmals in valpo gehoert habe ist ein instrument was aussieht wie zwei aufeinandergestuelpte wokpfannen und durch klopfen auf verschiedene stellen kann man verschiedene toene erzeugen) kamen wir schnell in kontakt mit der bevoelkerung der kleinen lehmdoerfer, denn kaum hatte karim auf den dorfplaetzen angefangen zuspielen so waren wir schon umringt von leuten, die mit ihren floeten und gitarren kamen und ein buntes orchester bildenten.
in der naechsten nacht geschah dann das grosse erdbeben, von dem in la serena nicht mehr als ein starken ruetteln merkte, das jedoch weite teile mittelchiels zerstoerte. am naechsten morgen funktionierte dann garnichts mehr, kein telefon, kein handynetz kein internet kein strom, aber in la srena zum glueck keine verletzten. eigentlich wollte ich an diesem tag weiter in den norden in die atacama wueste, die busse fuhren jedoch erst am naechsten tag wieder. sodass ich gestern um 6h morgens den bus nahm und 15 stunden am tag durch die wueste fuehr. die ersten drei, vier stunden waren auch echt noch beindruckend, aber sone wueste veraendert sich halt auch nicht wesentlich, nun ja und das 15 stunden. letzendlich erreichte ich die stadt calama so spaet, dass auch kein bus mehr anch san pedro de atacama meinem eigentlichen ziel fuhr, so blieb ich in einer haesslichen minenarbeiter absteige und fahre heute nach san pedro.